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E-Learning Methoden

Allgemeines zu E-Learning MethodenBearbeiten

E-Learning Methoden lassen sich mit Hilfe von 3 Kategorien klassifizieren.

  • Sozialform
  • Medium
  • Betreuung

Die Sozialform beschreibt die Art des Lernens. Hier unterscheidet man das individuelle Lernen eines Einzelnen und das Lernen in einer Gruppe.

Die Kategorie Medium beschreibt die Merkmale mit dessen Hilfe lernen stattfindet. Diese können sowohl synchron und/oder asynchron, als auch dynamisch oder statisch ausgeprägt sein. Synchron bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Lernenden direkt auf Dateien zugreifen können und die Interaktion nicht zeitverzögert stattfindet. Asynchron meint eine zeitversetzte Interaktion, wie sie z.B. in Foren stattfindet.

Statische Inhalte eines Mediums (z.B. Text in einem Buch) können nicht oder nur schwer verändert werden. Bei dynamischen Inhalten eines Mediums können diese ständig verändert bzw. aktualisiert werden.

Eine Betreuung kann getaktet oder ungetaktet ausfallen. Bei einer getakteten E-Learning Methode steht ein klarer Termin, sowie der genaue Lerninhalt einer Lerneinheit fest. Ist eine Lernmethode jedoch ungetaktet, kann sich der Lernende den Zeitpunkt und den Lernumfang eigenverantwortlich einteilen.

Bei der möglichen Art der Betreuung unterscheidet man zwischen der eInstruction und dem eCoaching. Der eInstructor gibt klare Anweisungen und Befehle, die zum lernen der Inhalte ausgeführt werden sollen. Der eCoach hingegen spricht Handlungsempfehlungen aus.

Computer Based TrainingBearbeiten

CBT ist das Lernen von Inhalten, die auf einer CD-ROM oder DVD gespeichert sind. Hier ist die Einbindung von multimedialen Inhalten ein besonderes Kennzeichen. Das Lerntrainig ist statisch aufgebaut und man wird Schritt für Schritt von einer zur anderen Aufgabe geleitet. Oftmals wird eine Lerneinheit durch Leistungstests bzw. Kontrollfragen abgeschlossen

  • Sozialform: Individuelles Lernen
  • Medium:statisch
  • Betreuung: e-Instruction, ungetaktet
Vorteile: Nachteile:
Kontrolle über Lerntempo und -zeit fehlende soziale Interaktion
Einbinden multimedialer Inhalte vorgefestigtes Feedback
kein Internetanschluss erforderlich Inhalt ist statisch
gut geeignet zum Üben und Wiederholen

Web Based TrainingBearbeiten

Web Based Training ist eine Weiterentwicklung des Computer Based Training, bei der die Verbreitung der Lerninhalte über das world wide web stattfindet. Trotz der Möglichkeit zur Kommunikation mit anderen Lernende, handelt es sich hierbei vorrangig um eine individuelle Lernform.

  • Sozialform: individuelles Lernen
  • Medium: asynchrones Medium mit dynamischen Inhalten
  • Betreuung: eInstruction, zeitlich ungetaktet
Vorteile: Nachteile:
Kommunikation möglich keine tatsächliche Betreuung
einfacher und schneller Zugang vorgegebene Lerninhalte

dynamische Lerninhalte,d.h leichte Aktualisierung möglich

vom Internetzugang abhängig

CSCLBearbeiten

CSCL wird in der Literatur sowohl Computer Supportes Collaborative Learning, als auch Computer Supported Cooperative Learning bezeichnet.

"Kooperativ" mein hier das Menschen etw. für sich elbständig erarbeiten und die Teilergebnisse zu einem ganzen zusammengetragen werden (Bsp. Jornalisten schreiben einzelne Artikel, die am Ende zu einer Zeitung zusammengefügt werden) Der Begriff "kollaborativ" meint im Gegensatz dazu das gemeinsame Erarbeiten einer Sache (z.B. 2 Journalisten schreiben zusammen einen Artikel)


Charakteristsich für CSCL ist das Lernen in Gruppen, wobei alle Mitglieder Zugriff auf das gleiche Material haben. Weiterhin werden kollaborativ neue Materialien erarbeitet.

  • 'Sozialform': Lernen in der Gruppe
  • Medium: Synchron und asynchron, dynamische Lerninhalte
  • Betreuung: eCoaching,zeitlich getaktet und ungetaktet möglich


Vorteile Nachteile
Auseinandersetzung mit Lernstoff technikabhängig
Soziale Interaktion und Kommunikation aufwändige Kommunikation
durch Gruppe größerer Wissensumfang Mangel an sozialer Präsenz

Blended LearningBearbeiten

Als Blended Learning (blended (engl.) = gemischt), bezeichnet man eine Verflechtung von e-Learning Phasen und Präsenzphasen. Zur Vermittlung von Lerninhalten findet also Einsatz unterschiedlichster Materialien statt.



Vorteile: Nachteile:
soziale Interaktion hoher Aufwand
geeignet für verschiedene Lerntypen bnötigt eine gute Planung
abwechslungsreicher Unterricht

Mobile LearningBearbeiten

Mobile Learning erlaubt dem lernenden mobil zu sein. Mit Hilfe der mobilen Technik erlaubt es Interaktion in Kontexten. Merkmal ist außerdem, dass ein dynmsicher Kontext das Lernen bestimmt.


Vorteile: Nachteile:
Lernen ist überall möglich Resonanz ist zielgruppenspezifisch
Kontextsensitivität aufwändige Entwicklung
Flexibilität Stress
Bedarfsorientiert Schwachstellen der mobilen Endgeräte

Game Based LearningBearbeiten

Als "Game Based Learning" bezeichnet man das Lernen mit sogenannten "Serious games", in denen Unterhaltung und Bildung gekoppelt werden sollen. Oftmals werden hier sehr realistische Szenarien nachgestellt (Simulationen).

Man unterscheidet hier also auch zwischen verschiedenen Spiel-Typen:

  • Advergames
  • Business Games
  • Simulationen
  • News Games
  • Educational Games
Vorteile: Nachteile:
Spass aufwändige Produktionen
aktives Lernen oft mehr "Spiel" als Bildung
realistische Situationen keine klare Abgrenzung

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