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Geschichte des Fernunterrichtes und e-Learnings

Generationen technologischer InnovationenBearbeiten

  • Korrespondenzgeneration (Printmedien)
  • Telekommunikationsgeneration (Telekommunikationsmedien)
  • Computer- und Internetgeneration (Computer)


KorrespondenzgenerationBearbeiten

"Die erste Generation war der printbasierte Fernunterricht, in der für das Selbststudium aufbereitete Studienbriefe
verschickt wurden und die Teilnehmer per Briefwechsel von einem Tutor betreut wurden. Die Wurzeln des Fernunterrichts und des Fernstudiums gehen über 250 Jahre in die Vergangenheit zurück. Bereits 1728 inserierte Caleb Phillipps („Teacher of the New Method of Short Hand“) in der Boston Gazette Anzeigen für seine Stenographie-Fernkurse: „[Any] persons in the country desirous to learn this art, may by having the several Lessons sent weekly to them, be as perfectly instructed as those that live in Boston“ (Battenberg, 1971, 44)." (Zawacki-Richter, Olaf: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/54)
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Bild1

TelekommunikationsgenerationBearbeiten

"Die zweite Generation in der Entwicklung des Fernstudiums ist eng mit der fortschreitenden Institutionalisierung
und der Gründung der Open Universities Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre verknüpft. Eine Vorreiterrolle nahm die im Jahre 1969 gegründete britische Open University (OUUK) ein.
1974 wurde im deutschsprachigen Raum die Fern-Universität in Hagen gegründet, die heute nach Studierendenzahlen (ca. 70.000) die größte Universität Deutschlands ist. In den neuen Fernuniversitäten wurde ein systemischer Ansatz angewandt, das heißt die Prozesse der Kurskonzeption, der mediendidaktischen
Aufbereitung, der Produktion und Distribution und schließlich die fachliche und organisatorische Betreuung der Lernenden, unterliegen einem arbeitsteiligen Prozess des didaktischen Designs." (Zawacki-Richter, Olaf: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/54)

Computer- und InternetgenerationBearbeiten

Große Bedeutung misst Garrison dem computergestützten Lernen (Computer Assisted Learning,
CAL) bei. CAL-Programme sind Selbstlerneinheiten, die die Interaktion sowie räumliche und zeitliche Flexibilität
maximieren sollen. Unter Interaktion wird hier die Interaktion des Lernenden mit dem Computerprogramm verstanden (Garrison, 1985, 238). Es hat sich jedoch gezeigt, dass der Programmierte Unterricht ohne soziale Interaktion und ohne Dialog zwischen Lernenden und Lehrenden sowie den Lernenden untereinander wenig erfolgreich ist(Schulmeister, 1999). CAL-Programme können allenfalls eine Ergänzung sein. [...] Das isolierte Lernen wird im Fernstudium oft als ein Problem für den Studienerfolg genannt. Nach Kirkwood (1998)
ist der wertvollste Beitrag, den vernetzte Computer und die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für das Fernstudium leisten können, der persönliche Dialog und Tools für gemeinsames Lernen und Arbeiten.Hierin liegt der Grund für die große Bedeutung des Online-Lernens, da es die Vorteile der Flexibilität und der Zugangsmöglichkeiten des Fernstudiums mit den interaktiven Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Präsenzgruppen verbindet." (Zawacki-Richter, Olaf: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/54)

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